Autoren-Archiv: Erzbistum Hamburg

Die Geschichte von Cooperlou und mir

Hallo ich heiße Sara Shake, bin siebzehn Jahre alt und bin Popstar. Ich habe ziemlich viele Fans und muss jeden Tag sehr viele Autogramme geben. Ich habe sogar eine eigene Band. Jetzt habe ich schon wieder ein Konzert.

Gerade als ich mittendrin im Lied war, hat plötzlich jemand gerufen: „Lucy, Lucy, wach auf!“ Ihr ahnt bestimmt schon, dass ich in Wirklichkeit gar kein Popstar bin. Stimmts? In Wirklichkeit bin ich Lucy. Lucy May und bin 10 Jahre alt. Und wenn ihr euch jetzt fragt, wer nach mir gerufen hat, kann ich euch diese Frage beantworten. Es war meine doofe Mathelehrerin Frau Anders. Ich muss euch nämlich etwas sagen. Ich finde Schule echt langweilig und deshalb schlafe ich im Unterricht manchmal ein. Jetzt starrten mich alle meine Klassenkameraden an. Oh man, wie ich es hasse im Mittelpunkt zu stehen.
„Miss May hat also mal lieber ihren Schönheitsschlaf zu erledigen als sich auf den Unterricht zu konzentrieren!“ hat sie mit ihrer fiesen wichtigtuerischen Stimme gesagt. „Na, das gibt eine Meldung beim Direktor!“ hat sie so hochnäsig gesagt. Aber da habe ich nur gelächelt, weil der Direktor mein Vater ist. Er heißt Andrew May.

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Der Lebensretter

Eine Geschichte von Johanna Gogolin, Klasse 4a

An einem warmen, sonnigen Frühlingstag machte sich ein kleines Schiff auf ins Mittelmeer. Es war rotweiß gestrichen und auf seinem Bug prangten goldene Buchstaben. „Jane“ stand darauf.

Doch die See blieb nicht so still. Die Wellen schlugen immer heftiger gegen das kleine rotweiße Schiff. Es schwankte gefährlich hin und her. Jetzt fing es auch noch an zu gewittern. Der Regen prasselte nur so auf das Deck. Käpt’n Willi rief so laut er konnte: „Alle Mann in die Kajüten!“

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Willkommensgruß für Flüchtlinge

Unter diesem Motto haben sich die Schülerinnen und Schüler unserer Schule an die Arbeit gemacht und ein Zeichen des Willkommens für Flüchtlinge gebastelt. Jedes Kind hat eine Plakette bunt und nach seinen Vorstellungen gestaltet. Jeder Flüchtling, der in die neu eingerichtete Flüchtlingsunterkunft in die Brookkehre in Bergedorf kommt , erhält so eine individuell gestaltete Geste, ein Zeichen, dass es Menschen im Stadtteil gibt, die sich auf die insgesamt 440 Flüchtlinge freuen, Verständnis für ihre Situation haben und sie willkommen heißen.

Einige Kollegen haben diese Aktion zum Anlass genommen und sich mit dem Thema Flucht/Flüchtlinge im Unterricht beschäftigt. Mit Hilfe des mit dem Jugendliteraturpreis und dem Katholischen Kinder- und Jugendbuch Preises ausgezeichneten Kinderbuchs „Akim rennt“ von Claude K. Dubois aus dem Moritzverlag haben sie die Gründe für Flucht, Wege der Flucht, die besondere Situation der Flüchtlingskinder und die Umstände in den Notunterkünften im Unterricht altersgerecht thematisiert und besprochen. Die Kinder lassen sich von den Schwarz-Weiß-Zeichnungen ansprechen und emotional mit auf eine Reise nehmen. Weiterführend haben sich Kollegen der 3. und 4. Klassen mit den persönlichen Lebensgeschichten der Familien in den Klassen beschäftigt. Viele Familien haben ihre Wurzeln nicht in Deutschland, Großeltern oder Eltern sind mit den Familien ausgewandert und mussten sich hier eine neue Existenz aufbauen. Viele Erfahrungen sind sicher ähnlich.

Menschen machen sich gestern wie heute auf den Weg und verlassen nicht immer freiwillig ihre Heimat. Sie finden hier ein neues Zuhause und bereichern und beleben unseren Alltag. Die Welt ist bunt, ebenso wie die „Willkommensgrüße“ der Schülerinnen und Schüler.

Picasso Projekt

In den Deichtorhallen in Hamburg ist seit dem 1. April 2015 die Ausstellung „Picasso in der Kunst der Gegenwart“ zu sehen. Noch bis zum 12.07.2015 werden dort moderne und zeitgenössische Sichtweisen auf die Kunst Picassos ausgestellt, denn kaum ein anderer Künstler hat die Kunst des 20. Jahrhunderts so stark geprägt wie er und auch kaum eine anderer wurde und wird so häufig rezipiert. In der Ausstellung findet sich dementsprechend kein einziges Werk von Picasso, sondern an die 200 Werke von Künstlern, die sich mit Picasso und seinem Schaffen auseinandergesetzt haben.

Auch Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben sich mit dem Phänomen Picasso beschäftigt. Das Kulturforum21 des Erzbistums und die Deichtorhallen Hamburg haben in einem Kooperationsprojekt mit Künstlern und Schülern katholischer Schulen inspiriert von Picassos Guernica großformatige Werke erstellt (2 x 10 Meter) und sie wie Picasso gestaltet. Alle 24 Werke werden zur Zeit in einer „Roadshow“ an vielen zentralen Orten in Hamburg ausgestellt: In den Deichtorhallen, im HSV Stadion, in Einkaufszentren, im Audimax, in der Asklepiosklinik Altona sowie im Ökumenischen Forum in der Hafencity. Das Werk der Klasse 1b kann im Einkaufszentrum Billstedt bewundert werden.

Und so haben die Künstler mit den Schülerinnen und Schülern an der KSB gearbeitet:

Zunächst wurde die Pausenhalle in ein Atelier verwandelt. Der Boden wurde abgeklebt und Farben und Pinsel wurden bereitgestellt. Nach einer Besprechung über die Gestaltung des Bildgrundes ging es los. Die Kinder sollten in gemischten Grautönen malen, was sie wollten und danach die Zwischenräume ausfüllen, so dass am Ende die komplette Leinwand gefüllt war. Dabei lag die Betonung auf dem Gesamtwerk und nicht der Einzelleistung. Am nächsten Tag lernten die Kinder eine Maltechnik Picassos kennen: Malen mit verbundenen Augen. Aus der Erinnerung heraus malten die Kinder blind Tiere und Gegenstände. Nicht immer entstand auf der Leinwand genau das Bild aus der Erinnerung – dafür entstand oft etwas Neues aus einem anderen Blickwinkel und mit Fantasie . Hierfür benutzten die Kinder nur weiß und schwarz.

Richtfest an der KSB

Am Donnerstag, den 7. Mai 2015 feierte die Schulgemeinschaft unserer Schule das Richtfest für den dreigeschossigen Erweiterungsbau. In ihm werden zwei Klassenräume, ein Differenzierungsraum, ein Musik- und Theaterraum, eine Sporthalle mit Sanitär- und Umkleideräumen und eine große Mensa Platz haben. Den Dachstuhl schmückt seitdem ein Richtkranz.

Zu den Gästen, die sich bei leider sehr nassem und kalten Wetter eingefunden hatten, zählten Handwerker, Architekten, Behördenvertreter, Bauleitung, Lehrer, Schüler, Mitarbeiter der GBS und der Schule, Nachbarn, Freunde und Förderer der Schule. Nach Reden von Herrn Volker Reitstätter als Vertreter des Schulverbandes und Frau Pax- Frauen als Schulleiterin übernahm ein zünftig gekleideter Zimmermann das Wort und trug einen launigen Richtspruch vor. Dann erhob er sein Glas, prostete den Anwesenden zu und zerschmetterte das Glas auf der Fläche des Rohbaus, was Glück bringen soll.

Aufgelockert wurden die Wortbeiträge durch künstlerische Darbietungen von Gruppen der GBS: Es trommelten und sangen zwei Djembe-Gruppen und kleine Artisten schwangen Hula-Hoop-Reifen. In der Pausenhalle wurde dann mit einem leckeren Büffet, dem Richtschmaus, mit allen Gästen weitergefeiert. Wir freuen uns schon sehr auf das neue Schuljahr, denn zum August dieses Jahres ist die Fertigstellung des Erweiterungsbaus geplant.


Informationen zum Erweiterungsbau

Das Erzbistum Hamburg und der Katholische Schulverband finanzieren den östlichsten katholischen Grundschulstandort in Hamburg-Bergedorf mit Investitionen in Höhe von 3,8 Millionen Euro. So wird die Bruttogesamtfläche unserer Schule um fast 1.600 m² erweitert. Der dreigeschossige Neubau besteht aus zwei Klassenräumen, einem Differenzierungsraum und einem 114 m² großen Musik- und Theaterraum im ersten Obergeschoss sowie einer Sporthalle (225 m²) mit Sanitär- und Umkleideräumen in der zweiten Etage.

Im Erdgeschoss entsteht eine Mensa, die zukünftig Platz für die gleichzeitige Verpflegung von 156 Jungen und Mädchen bietet. Der Raum, der eine mobile Bühne beinhaltet, wird zudem für Aufführungen und Schulveranstaltungen zur Verfügung stehen. Die Fertigstellung ist für August 2015 vorgesehen, also pünktlich zum Start des neuen Schuljahres. „Der große Zulauf, den die Katholische Schule Bergedorf seit vielen Jahren verspürt, war das entscheidende Argument für die Erweiterung dieses Standortes“, erklärte Volker Reitstätter, Verwaltungsdirektor des Katholischen Schulverbandes.
(vgl. Homepage des Schulverbandes, www.kshh.de)


Richtspruch

Ihr dort unten Groß und Klein,
sollt mir herzlich willkommen sein.

Was wir sehen hier und schauen,
ist mit Gottes Hilf´ vollbracht,
denn Vollbringen und Gelingen
steht allein in seiner Macht.

Freudig steh´ ich auf dem Gerüst
und beschaue dieses Haus.
Allen wünsch´ ich Gottes Segen,
die hier gehen ein und aus.

Was das Leben heischt an Wissen,
wird in diesem Haus gelehrt,
es sind unsres Volkes Kinder,
denen dieses Haus gehört.

Lasst euch das neue Schulhaus fein
Ansporn zu neuem Fleiße sein!
Schon bald wird man hier unterrichten
von Gott und Welt und euren Pflichten.

Ihr, sowie auch den Behörden
sag ich hier von Herzen Dank,
dass sie solche Werke fördern
und der Neubau hier entstand.

So gilt ein Dank den Architekten,
die diesen Bau zu Leben weckten,
denn ohne einen guten Plan
fängt keiner solch ein Bauwerk an.

Gelobt sei auch die Handwerkschaft,
die hier so gut hat mitgemacht,
egal ob Sonne, Sturm, ob Regen,
sie waren jederzeit zugegen.

Und nun, so bitt´ ich, auf dies Haus,
gieß´ Herrgott deinen Segen aus,
damit kein Leid dem widerfährt,
dem dieser Bau sein Dach gewährt.

Nun bin ich an der Rede Schluss,
damit keiner länger warten muss,
heb´ ich jetzt dies´ Glas empor
und bringe meinen Spruch hervor:

Gott zur Ehr´, der Stadt zum Segen,
dem Handwerk zum Ruhme auf ihren Wegen!
Prost!

Ein Segen für die KSB

Gleich zweimal wurde die Schule von Pastor Burghard Göcke in den letzten Wochen außer der Reihe besucht: Es galt, die durch den Neu-, Um- und Anbau entstandenen neuen Räume unter Gottes Schutz zu stellen und sie zu segnen.

Im Juni haben wir mit der gesamten Schulgemeinschaft am Vormittag die Pausenhalle, die beiden neuen Klassenräume und das Lehrerzimmer eingeweiht mit gemeinsamem Gebet, fröhlichem Gesang, viel Weihwasser und Gottes Segen.

Anfang Oktober dann wurde der neue Raum der Stille eingeweiht. Am Nachmittag trafen sich Lehrerinnen, GBS Mitarbeiterinnen, Vertreter der Gemeinde, Eltern und Freunde der Schule, um in einem stimmungsvollen Gottesdienst den Raum feierlich einzuweihen und ihn segnen zu lassen.